Berlin/Potsdam (in German): Conference – A Comparison of AfD & FPÖ. Antisemitism – Nationalism – Gender Stereotypes

18 July 2016 / 2.45 – 9.00 PM

Wichtig – neuer Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Konferenzraum, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Um Anmeldung wird gebeten: Anmeldung

ProgrammKonferenzMMZ_korrigiertVeranstaltet vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam) & dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW, Wien)
in Kooperation mit: International Institute for Education and Research on Antisemitism (IIBSA, Berlin)
Gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung & der Moses Mendelssohn Stiftung
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PROGRAMM:

14:45
Prof. Dr. Julius Schoeps: Begrüßung

15:00-16:15
Die FPÖ
Heribert Schiedel (DÖW, Wien): Antisemitismus und völkische Ideologie: Ist die FPÖ eine rechtsextreme Partei?
Dr. Bernhard Weidinger (DÖW, Wien): Die Rolle der Burschenschaften in der FPÖ

16:30-17:45
Die AfD
PD Dr. Gideon Botsch (MMZ, Potsdam): Die AfD im Kontext des deutschen Rechtspopulismus und -extremismus
Prof. Dr. Christoph Kopke (HWR, Berlin): Eine Fallstudie: Die AfD in Brandenburg

18:00-19:15
Geschlechterverhältnisse
Dr. Karin Stögner (Universität Wien/JLU Gießen): Sexismus und Antisemitismus in theoretischer Perspektive und bei der FPÖ
Juliane Lang, M.A. (Forschungsnetzwerk Frauen & Rechtsextremismus): Das Familien- und Frauenbild der AfD

19:30-21:00
Hilfloser Antifaschismus? Strategien gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus vor dem Hintergrund von „Flüchtlingskrise“ & Islamismus
Kim Robin Stoller, M.A. (IIBSA, Berlin)
Dr. Franziska Krah (Universität Potsdam/ZJS Berlin-Brandenburg)
Dr. Stephan Grigat (MMZ Potsdam/Universität Wien)

DIE VORTRAGENDEN:

PD Dr. Gideon Botsch, Privatdozent für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien, Autor von „Die extreme Rechte in der Bundesrepublik 1949 bis heute“, Herausgeber von „Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa“

Dr. Stephan Grigat, Gastprofessor für Israel Studies am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien/Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Autor von „Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung“, Herausgeber von „Postnazismus revisited. Das Nachleben des Nationalsozialismus im 21. Jahrhundert“

Prof. Dr. Christoph Kopke, Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Koautor von „Die NPD und ihr Milieu. Studien und Berichte“, Mitherausgeber von „Rechtsextremismus in Brandenburg. Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention“

Dr. Franziska Krah, Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Autorin von „’Ein Ungeheuer, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß’: Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland“, Koautorin von „Beschreibungsversuche der Judenfeindschaft. Zur Geschichte der Antisemitismusforschung vor 1944“

Juliane Lang, M.A. Forschungsnetzwerk „Frauen & Rechtsextremismus“, zahlreiche Beiträge zur Familien- und Geschlechterpolitik der extremen Rechten und zu Antifeminismus als Scharnier zwischen bürgerlicher und extremer Rechter

Heribert Schiedel arbeitet seit 20 Jahren in der Rechtsextremismus-Abteilung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes. Autor von „Extreme Rechte in Europa“ und „Der rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in unserer Gesellschaft“

Kim Robin Stoller, M.A., International Institute for Education and Research on Antisemitism, Koautorin von „Global Antisemitism: A Crisis of Modernity”, Mitherausgeberin von „Umstrittene Geschichte. Ansichten zum Holocaust unter Muslimen im internationalen Vergleich“

Dr. Karin Stögner, Gastprofessorin für kritische Gesellschaftstheorie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Lehrbeauftragte an der Universität Wien. Autorin von „Antisemitismus und Sexismus. Historisch-gesellschaftliche Konstellationen“, Koautorin von „Kreisky – Haider. Bruchlinien österreichischer Identitäten“

Dr. Bernhard Weidinger, Mitarbeiter in der Rechtsextremismus-Abteilung des Dokumentationsarchives des österreichischen Widerstands. Autor von „’Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen’. Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945“, Mitherausgeber von „Rechtsextremismus. Prävention und politische Bildung“

VORANKÜNDIGUNG:

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:00 Uhr
Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Hörsaal 2097

“Rechtspopulismus”, Antisemitismus, Islamismus
Prof. Dr. Samuel Salzborn (Universität Göttingen): Die Erfolge der AfD vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus
Dr. Gerhard Scheit (Universität Wien): Von Haider zu Hofer. Die Agitation der FPÖ gegen den Islam und ihr instrumentelles Verhältnis zu Israel
(Einleitung & Moderation: Dr. Stephan Grigat)

Dr. Gerhard Scheit, Mitherausgeber der Werke von Jean Améry und von „sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik“, Autor von „Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus“, „Kritik des politischen Engagements“ und „Suicide Attack. Zur Kritik der politischen Gewalt“

Prof. Dr. Samuel Salzborn, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Göttingen, Autor von „Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze“, „Antisemitismus: Geschichte, Theorie, Empirie“ und „Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich“