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Report: INTERNATIONAL SYMPOSIUM "European Muslims' Perceptions of the Holocaust in Paris"

 

2-4 June 2010

 

Executive Summary

 

The symposium brought together scholars, educators and other experts who have dealt with the issue of European Muslims' perceptions of the Holocaust in one way or another or whose expertise adds to a further understanding of the backgrounds of how European Muslims are informed about the Holocaust.

It became clear, once again, that European Muslims are far from being a homogeneous group. The factors of influence on European Muslims' perceptions of the Holocaust need further exploration. In addition to relevant factors of the general population in Europe, some specific factors emerged, such as the discourses about the Holocaust in the countries of origin and communities and also respective discourses about Jews; views of the Holocaust are influenced by views of Jews and vice versa.

For an understanding of European Muslims' perception of the Holocaust it is important to take the history of Holocaust remembrance in Europe and in the countries of origin into account. 

 

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Berlin: Methodenworkshop "Gruppendiskussionen in der Antisemitismus- und Erinnerungsforschung"

Sonntag, den 20. Juni 2010 von 13.00-18.30 Uhr in Berlin

 

In unserem Methodenworkshop wollen wir, ausgehend von drei aktuellen Studien, Vorgehensweise, Vorzüge und Probleme der Methode Gruppendiskussion in der Antisemitismus- und Erinnerungsforschung diskutieren.

Ausgehend von den jeweiligen forschungsleitenden Fragen sollen dabei in einem ersten Schritt die konkreten Umsetzungen, d.h. die Auswahl und Zusammensetzungen der Gruppen, die Initiation der Gruppendiskussion und die Moderation der Gruppen vorgestellt werden. In einem zweiten Schritt wird die Form der Aufbereitung des Materials, der Auswertungsprozess, die Methode, auftretende Probleme und die Ergebnisproduktion erläutert und diskutiert.

Lars Breuer promoviert zum Verhältnis öffentlicher und privater Erinnerung. Mit Hilfe von Gruppendiskussionen untersucht er die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und Zwangsmigrationen in Deutschland und Polen.

Barbara Schäuble promovierte zum Thema antisemismusbezogene Orientierungsrahmen und Deutungsmuster unter Jugendlichen. In ihrer wissenssoziologischen Studie führte sie  Gruppeninterviews in Schulen und Jugendzentren durch.

Alejandro Baer führte jüngst eine qualitative Studie zu Antisemitismus in Spanien durch. Ausgehend von sechs Fokusgruppeninterviews entlang der Kategorien sozialer Klasse, Religiosität und ideologischer Orientierung wurde die Struktur, Typologie und Artikulation des antisemitischen Diskurses in Spanien untersucht.

 

Programm

13:00-13:15 Ankommen

13:15-13:30 Erläuterung des Ablaufs, kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmenden

13:30-14:30 Lars Breuer

14:40-15:40 Barbara Schäuble

15:40-16:15 Pause

16:15-17:15 Alejandro Baer

17:25-18.30 Zusammenfassende Diskussion



Paris: Symposium on European Muslim Perceptions of the Holocaust

2 - 4 June, Paris

 

The symposium explores contemporary perceptions of European Muslims of the Holocaust. What knowledge do European Muslims have about the Holocaust and how do they see it? How do Muslims participate in Holocaust commemorations and which approaches and cooperations have been successful in integrating Muslim communities in participating? Scholars and experts from European countries such as France, Germany, UK and the Netherlands are invited to discuss these issues from their perspective.


Relevant results from two exploratory studies on the issue by the Groupe Sociétés, Religions, Laïcités (EPHE/CNRS) and IIBSA will also be presented. Experts are invited to discuss the perception of the Holocaust in Muslim countries such as Morocco, Turkey and Arab countries in general.


Additionally, approaches of Holocaust Education for European Muslims are discussed by practitioners in the field. The Colloquium brings together scholars, educational experts on the issue and activists in the field and explores areas for further research.

 

We invite scholars and educators for an open discussion. There is no conference fee.

 

>> further information <<

>> download program <<



Kolloquium in London zu Antisemitismus heute (2009/2010)

In Kooperation mit der Wiener Library veranstalteten wir ein Kolloqium zu zeitgenössischem Antisemitismus. Monique Eckmann, Robert Fine, David Hirsh, Gunther Jikeli, Lesley Klaff, Doerte Letzmann, Philip Spencer, Hagai van der Horst und David Seymour präsentierten ihre Gedanken zu Antisemitismus heute. Themen und Abstracts/Papers finden sich >> hier <<.



Berlin: Zum Verhältnis von Antiamerikanismus und Antisemitismus

IIBSA Diskussionssalon am Donnerstag, 22. April 2010 von 18-21 Uhr (Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt)

 

Die Verknüpfungspunkte zwischen Antiamerikanismus und Antisemitismus sind zahlreich. VerschwörungstheoretikerInnen behaupten, "jüdische StrippenzieherInnen" würden die USA in immer neue Kriege treiben. Die aktuelle Wirtschaftskrise schieben viele Deutsche dem amerikanischen "Heuschrecken-Kapitalismus" in die Schuhe - wie die Krise der Zwanzigerjahre den "jüdischen Geldsäcken". Und die Kritik am "Einheitsbrei" aus Hollywood erinnert in vielerlei Hinsicht an die Agitation gegen "jüdische Unkultur". Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wollen wir ausgehend von einem Beitrag in unserem Diskussionssalon das Verhältnis von Anti-Amerikanismus und Antisemitismus diskutieren.

Tobias Jaecker untersucht in seinem Beitrag das Verhältnis von Antiamerikanismus und Antisemitismus anhand aktueller und historischer Quellen aus Deutschland. Auf der diskursanalytischen Ebene zeigt sich dabei, dass beide Ressentiments auf ähnlichen Stereotypen basieren. Historisch richten sie sich jedoch gegen sehr unterschiedliche Gruppen. Daher plädiert er für einen ideologiekritischen Zugang, bei dem die gesellschaftliche Funktion des Antiamerikanismus und Antisemitismus im Mittelpunkt steht.

 

Tobias Jaecker, Berlin: Zum Verhältnis von Antisemitismus und Anti-Amerikanismus


Die Zahl möglicher TeilnehmerInnen ist begrenzt. Bitte um Anmeldung unter: anmeldung(at)iibsa.org

>> download <<





London: Colloquium III: Patterns of Excuses for Antisemitism and Forms of Denial

Sunday, 28 February 2010, 2-5.30 pm

The Wiener Library Institute of Contemporary History

4 Devonshire Street London W1W 5BH

2.15 pm Robert Fine: Notes on the Logic of Antisemitism Denial
3.15 pm David Hirsch: Struggle Over the Boundaries of Legitimate Discourse / the Question of Intent
4.15 pm David Seymour: The Holocaust and the Concealment of Antisemitism





London: Colloquium II: Competing memories and different perceptions of Jews and Muslims

Sunday, 24 January 2010, 1-5 pm

The Wiener Library Institute of Contemporary History

4 Devonshire Street London W1W5BH

 

Monique Eckmann: Competing Memories of Victimhood
Hagai van der Host: Regarding the bipolarity of anti Arab and Anti Jewish racisms in the Guardian and the Independent newspapers
Doerte Letzmann: Antisemitism and Hatred against Muslims





London: Colloquium I: Aspects of Antisemitism in the UK

Saturday, 5 December 2009, 2 pm

2.15 pm: Lesley Klaff: Antisemitism on Campus: A Modern Perspective
3.15 pm: Philip Spencer: Antisemitism and Holocaust Memorial Day
4.15 pm: Gunther Jikeli: Antisemitism Among Young Muslims in London





Berlin: Zum Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus - Diskussionssalon

Samstag, den 5. Dezember 2009 von 14-18 Uhr

Diskussionen um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Antisemitismus und Rassismus führen auch im akademischen Diskurs oftmals zu polarisierenden Debatten. Aktuell lassen sich die politischen Implikationen einer fehlenden analytischen Bestimmung dieser Phänomene auch an den Debatten um „Islamophobie“ bzw. anti-muslimischen Rassismus feststellen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Auseinandersetzung wollen wir ausgehend von zwei Beiträgen in unserem Diskussionssalon das Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus diskutieren.

Claudia Globisch wird in ihrem Beitrag anhand einiger Zeitschriftentexte aus dem linken und rechten politischen Spektrum mögliche Unterscheidungsmerkmale zwischen Antisemitismus und Rassismus sowie ihr Verhältnis zueinander zur Diskussion stellen. Das jeweils Spezifische von Antisemitismus und Rassismus wird sie unter anderem anhand gegenwärtiger Interpretationsmodelle der ‚Krise’ verdeutlichen.

Markus End wird in seinem Beitrag Antiziganismus und Antisemitismus vergleichen. Vor dem Hintergrund, dass einige Ressentimentelemente des Antiziganismus sowohl im Antisemitismus als auch im Rassismus anzutreffen sind, plädiert er für eine Verschiebung des analytischen Blicks weg von den betroffenen Personengruppen hin zur Bestimmung der gesellschaftlichen Ursachen der jeweiligen Ressentimentelemente.

 

Claudia Globisch, Leipzig: Zur Unterscheidung von Antisemitismus und Rassismus

Markus End, Berlin: Antiziganismus und Antisemitismus im Vergleich





Berlin: Kapitalismus, 'Krise' und Antisemitismus - Diskussionssalon

Sonntag, 27. September 2009 von 14-18 Uhr

 

Zeiten ökonomischer und politischer Krisen und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse gehen meist mit einem (starken) Anstieg antisemitischer Deutungsweisen dieser Prozesse einher. Vor diesem Hintergrund wollen wir in unserem Diskussionssalon im informellen Rahmen die Relevanz der aktuellen ‚Krise’ und ihre Auswirkungen auf Antisemitismus diskutieren.

Drei Beiträge stellen mögliche theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse vor, die Grundlage für unsere gemeinsame Diskussion bieten können.

Ein erster Beitrag wird der Frage nach dem Zusammenhang von Antisemitismus und der Wahrnehmung gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse in kapitalistischen Gesellschaften nachgehen. Neben theoretischen Überlegungen zu diesem Komplex werden vorläufige Teilergebnisse einer kleinen qualitativen Studie (basierend auf qualitativen Interviews in den Jahren 2006 und 2007) vorgestellt.

Der zweite Beitrag beschäftigt sich auf Grundlage empirischer Daten mit dem Zusammenhang von Antisemitismus und der ökonomischen Krise in den verschiedenen Teilen des politischen Spektrums in Deutschland. Hierzu werden die entsprechenden Veränderungen in der Argumentation der Akteure im Angesicht der Krise untersucht.

Im dritten Beitrag werden (antisemitische) Deutungsweisen und Reaktionsmuster auf kapitalistische Krisenerscheinungen in Teilen der zeitgenössischen Linken mit jenen der KPD in der Weimarer Republik verglichen um Kontinuitäten und Brüche im historischen Verlauf aufzudecken.

 

Robin Stoller, Berlin: Antisemitismus und die Wahrnehmung gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse

Claudia Globisch, Leipzig: Krise und (‚struktureller’) Antisemitismus im öffentlichen Diskurs

Olaf Kistenmacher, Hamburg: Krise und Reaktionsweisen in der Linken gestern und heute





Berlin: Antisemitismusforschung als Instrument zur Gefahrenabschätzung - Diskussionssalon

Samstag, 11. Juli 2009 in Berlin

 

Diskussionsinput:

Günther Jikeli: Antisemitismusforschung als Instrument zur Gefahrenabschätzung





Tanger (Marokko): Antisemitismus in Marokko / L'Antisémitisme au Maroc

3. und 4. April 2009 in Tanger (Marokko)

 

VENDREDI, 3 AVRIL

 

18:00-19:00

Réception

 
19:00-21:00

Présentation des participants/es et débattre le programme

 

SAMEDI, 4 AVRIL

 

9:00-13:00

INTERVENTIONS

Robin Stoller: Antisémitisme: Histoire, thermes et actualités
Mohamed Mouha: La situation de l´antisémitisme au Maroc
Débâte

 

15:00-19:00

INTERVENTIONS

Mohamed Khamlichi: Droits Humains et antisémitisme
Ali Khadaoui: Les Juives et les Berbères
Débâte





Berlin: Konferenz: Iran, Hamas und Hisbollah: Antisemitismus und Holocaust-Leugnung

Donnerstag, 26. März 2009 in Berlin

>>> download Programm und Referentenbeschreibung - .PDF <<<

 

 

Veranstalter:
Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin)
Yale Initiative for the Study of  Anti-Semitism (Universität Yale, USA),

In Zusammenarbeit mit dem
Center for Iranian Studies, Universität Tel Aviv (Israel)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und den Legacy Heritage Fund.

 

Programm:

 

17.00 Uhr – 17.15 Uhr
Begrüßung
Robin Stoller, Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin).
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism der Yale University (USA).

17.15 Uhr - 18.15 Uhr
Antisemitism made in Iran: The German response
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism. (Englisch)
Germany and Iran: A special relationship
Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist. (Englisch)

18.30 Uhr - 19.30 Uhr
Die Ideologie der Hisbollah und ihre Strukturen in Europa
Alexander Ritzmann, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)
Iran-Hamas-connection: Irans Palästina-Strategie
Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)

19.45 Uhr – 20.30 Uhr
The Islamic Revolution after 30 Years: Domestic Challenges and Regional Implications
Prof. David Menashri, Leiter des Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)

20.30 Uhr - 21.15 Uhr
Iran and Holocaust Denial: Anti-Semitism and anti-Zionism
Dr. Meir Litvak, Senior Research Fellow am Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)





Berlin: Sympossium: Antisemitimus und andere Formen von Ressentiments wie Feindschaft gegen Muslime

04. Januar 2009 in Berlin

Sympossium zu Ansätzen einer konzeptionellen Fassung von Antisemitismus und Unterschiede zu anderen Formen von Ressentiments wie die Feindschaft gegenüber Muslimen

Diskussionsinputs:
- Besprechung von Langmuirs Aufsatz "Toward a Definition of
Antisemitism" (Günther Jikeli)
- Topographie der Voids -- Effekte des (deutschen) Antisemitismus (Andreas Hechler)
- Zur Anwendung der "Figur des Dritten" in der Forschung (Florian Eisheuer)
- Zum Islamophobie-Diskurs (Udo Wolter)
- Reflexionen über die Differenzen von Antisemitismus und Feindschaft
gegen Muslime und Probleme der Auseinandersetzung (Robin Stoller)






Artikel: Judenhass und Gruppendruck – Zwölf Gespräche mit jungen Berlinern palästinensischen und libanesischen Hintergrunds

Arnold, Sina; Jikeli, Günther (2008): Judenhass und Gruppendruck – Zwölf Gespräche mit jungen Berlinern palästinensischen und libanesischen Hintergrunds, in: Benz, Wolfgang (Hg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 17, Berlin 2008, S. 105-130.

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Proceedings: Strategies and Effective Practices for Fighting Antisemitism among People with a Muslim or Arab Background in Europe

Jikeli, Günther; Stoller, Robin; Thoma, Hanne (2007): Strategies and Effective Practices for Fighting Antisemitism among People with a Muslim or Arab Background in Europe, Berlin.

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SOLIDARITÄTSKAMPAGNE FÜR DIE MAROKKANISCHE ORGANISATION "MÉMOIRE COLLECTIVE”

Die Organisation "MÉMOIRE COLLECTIVE":

"Mémoire Collective" ist eine Mitte Februar 2008 neu gegründete Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hatespeach, Diskriminierung, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Islamismus zu bekämpfen. Ihre Ziele sind die Verteidigung der Menschenrechte im Einklang mit den international gültigen Konventionen, die Förderung einer Kultur der Toleranz, die Verteidigung der religiösen und kulturellen Diversität und die Beförderung des Dialogs als einzigem Weg zur Konfliktlösung. Außerdem fördert sie Tamazight (Sprache der Berber) in den verschiedenen öffentlichen Bereichen des Landes und verteidigt die ökonomischen, sozialen und Umwelt-Rechte aller Bürger und Bürgerinnen Marokkos, egal welcher Bevölkerungsgruppe, Religion, Sprache oder kulturellem Background sie angehören. "Mémoire Collecvtive" fördert Bildungs- und Forschungsprojekte.

Die Organisation "Mémoire Collective" unterhält enge Verbindungen mit verschiedenen Organisation in Deutschland, Holland, Spanien und anderen Ländern um gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen anzukämpfen. Ihre Mitglieder streben eine marokkanische Identität an, in der sich alle Kulturen, Religionen und Bevölkerungsgruppen wiederfinden können, speziell Personen mit jüdischem Hintergrund.

 

Was ist passiert?

Das Gründungskommitte der Organisation publizierte Anfang diesen Jahres den Beginn ihrer Arbeit. Zwei islamistische Organisationen traten besonders in ihren Reaktionen gegen die Gründung der Organisation hervor:

 

Al Badil Al Hadari:

Diese Partei wurde Mitte Februar von der marokkanischen Regierung auf Grund der Verbindung einiger ihrer Mitglieder zu internationalen Terrornetzwerken verboten. Der militärische Arm dieser Partei plante laut dem marokkanischen Innenminister die Ermordung verschiedener Mitglieder der Regierung, von Militärs und jüdischen Staatsbürger. 2001 stand die Organisation in Kontakt mit Al Qaida in Afghanistan und 2005 wurden Mitglieder in militärischen Camps der Hisbollah im Libanon trainiert.

 

Mitglieder und die Zeitung dieser Partei verbreiteten Gewaltaufrufe gegen Mitglieder von "Mémoire Collective" und speziell gegen Mohamed Mouha, den Sprecher von "Mémoire Collective" und seine Tochter Lina Mouha, welche bei der internationalen Jugend-Holocaust-Gedenkveranstaltung von Yad Vashem im Januar 2008 teilnahm.

 

Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD):

Die islamistische Partei PJD, mit großer Massenbasis in Marokko, rief ihre Mitglieder dazu auf, die Mitglieder von "Mémoire Collective" anzugreifen. Speziell in einem antisemitischen und rassistischen Leitartikel wurde der Sprecher von "Mémoire Collective", Mohamed Mouha, als "zionistischer Agent" angegriffen und zu Gewaltaktionen gegen ihn aufgerufen.

 

Diese Ereignisse haben zu einer lebensgefährlichen Situation für die Mitglieder und Familienangehörigen von "Mémoire Collective" geführt, vor allem vor dem Hintergrund, dass die marokkansiche Regierung den Mitgliedern von "Mémoire Collective" keinerlei Schutz gewährt und sich auch nicht öffentlich zum Assoziierungsrecht und zum Recht auf freie Meinungsäußerung bekannt hat.

 

SOLIDARITÄTSAUFRUF

Wir bitten Sie deshalb die SOLIDARITÄTSKAMPAGNE MIT DER ORGANISATION "MÉMOIRE COLLECTIF" zu unterstützen.
 

  • Bitte unterstützen Sie die untenstehende Erklärung mit einer Mail an die unter der Erklärung stehende Mail-Adresse.

  • Bitte senden Sie Solidarisierungsfaxe und e-Mails mit der Aufforderung des Schutzes der Mitglieder von "Mémoire Collectiv" an den Botschafter Marokkos Ihres Landes, an das Innenministerium Marokkos und an das königliche Cabinet Royal.

Kampagnenaufruf Deutsch

Kampagnenaufruf Englisch

Kampagnenaufruf Spanisch