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Konferenz: Iran, Hamas und Hisbollah: Antisemitismus und Holocaust-Leugnung

Donnerstag, 26. März 2009

Beginn: 17.00 Uhr

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln

 

>>> download Programm und Referentenbeschreibung - .PDF <<<

 

Um Anmeldung unter anmeldung@iibsa.org wird gebeten.

 

Veranstalter:
Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin)
Yale Initiative for the Study of  Anti-Semitism (Universität Yale, USA),

In Zusammenarbeit mit dem
Center for Iranian Studies, Universität Tel Aviv (Israel)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und den Legacy Heritage Fund.

 

Programm:

 

17.00 Uhr – 17.15 Uhr
Begrüßung
Robin Stoller, Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin).
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism der Yale University (USA).

17.15 Uhr - 18.15 Uhr
Antisemitism made in Iran: The German response
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism. (Englisch)
Germany and Iran: A special relationship
Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist. (Englisch)

18.30 Uhr - 19.30 Uhr
Die Ideologie der Hisbollah und ihre Strukturen in Europa
Alexander Ritzmann, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)
Iran-Hamas-connection: Irans Palästina-Strategie
Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)

19.45 Uhr – 20.30 Uhr
The Islamic Revolution after 30 Years: Domestic Challenges and Regional Implications
Prof. David Menashri, Leiter des Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)

20.30 Uhr - 21.15 Uhr
Iran and Holocaust Denial: Anti-Semitism and anti-Zionism
Dr. Meir Litvak, Senior Research Fellow am Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)

Die Vorträge werden in der jeweils angegebenen Sprache gehalten.
Eine Übersetzung kann leider nicht gewährleistet werden.

Die Veranstaltenden  behalten  sich  vor,  von  ihrem Hausrecht Gebrauch  zu machen und Personen, die  rechtsextremen oder  islamistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder islamistischen Szene zuzuordnen  sind  oder  bereits  in  der Vergangenheit  durch  rassistische,  nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.




Artikel neu erschienen: Judenhass und Gruppendruck – Zwölf Gespräche mit jungen Berlinern palästinensischen und libanesischen Hintergrunds

Arnold, Sina; Jikeli, Günther (2008): Judenhass und Gruppendruck – Zwölf Gespräche mit jungen Berlinern palästinensischen und libanesischen Hintergrunds, in: Benz, Wolfgang (Hg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 17, Berlin 2008, S. 105-130.

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Proceedings: Strategies and Effective Practices for Fighting Antisemitism among People with a Muslim or Arab Background in Europe

Jikeli, Günther; Stoller, Robin; Thoma, Hanne (2007): Strategies and Effective Practices for Fighting Antisemitism among People with a Muslim or Arab Background in Europe, Berlin.

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SOLIDARITÄTSKAMPAGNE FÜR DIE MAROKKANISCHE ORGANISATION "MÉMOIRE COLLECTIVE”

Die Organisation "MÉMOIRE COLLECTIVE":

"Mémoire Collective" ist eine Mitte Februar 2008 neu gegründete Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hatespeach, Diskriminierung, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Islamismus zu bekämpfen. Ihre Ziele sind die Verteidigung der Menschenrechte im Einklang mit den international gültigen Konventionen, die Förderung einer Kultur der Toleranz, die Verteidigung der religiösen und kulturellen Diversität und die Beförderung des Dialogs als einzigem Weg zur Konfliktlösung. Außerdem fördert sie Tamazight (Sprache der Berber) in den verschiedenen öffentlichen Bereichen des Landes und verteidigt die ökonomischen, sozialen und Umwelt-Rechte aller Bürger und Bürgerinnen Marokkos, egal welcher Bevölkerungsgruppe, Religion, Sprache oder kulturellem Background sie angehören. "Mémoire Collecvtive" fördert Bildungs- und Forschungsprojekte.

Die Organisation "Mémoire Collective" unterhält enge Verbindungen mit verschiedenen Organisation in Deutschland, Holland, Spanien und anderen Ländern um gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen anzukämpfen. Ihre Mitglieder streben eine marokkanische Identität an, in der sich alle Kulturen, Religionen und Bevölkerungsgruppen wiederfinden können, speziell Personen mit jüdischem Hintergrund.

 

Was ist passiert?

Das Gründungskommitte der Organisation publizierte Anfang diesen Jahres den Beginn ihrer Arbeit. Zwei islamistische Organisationen traten besonders in ihren Reaktionen gegen die Gründung der Organisation hervor:

 

Al Badil Al Hadari:

Diese Partei wurde Mitte Februar von der marokkanischen Regierung auf Grund der Verbindung einiger ihrer Mitglieder zu internationalen Terrornetzwerken verboten. Der militärische Arm dieser Partei plante laut dem marokkanischen Innenminister die Ermordung verschiedener Mitglieder der Regierung, von Militärs und jüdischen Staatsbürger. 2001 stand die Organisation in Kontakt mit Al Qaida in Afghanistan und 2005 wurden Mitglieder in militärischen Camps der Hisbollah im Libanon trainiert.

 

Mitglieder und die Zeitung dieser Partei verbreiteten Gewaltaufrufe gegen Mitglieder von "Mémoire Collective" und speziell gegen Mohamed Mouha, den Sprecher von "Mémoire Collective" und seine Tochter Lina Mouha, welche bei der internationalen Jugend-Holocaust-Gedenkveranstaltung von Yad Vashem im Januar 2008 teilnahm.

 

Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD):

Die islamistische Partei PJD, mit großer Massenbasis in Marokko, rief ihre Mitglieder dazu auf, die Mitglieder von "Mémoire Collective" anzugreifen. Speziell in einem antisemitischen und rassistischen Leitartikel wurde der Sprecher von "Mémoire Collective", Mohamed Mouha, als "zionistischer Agent" angegriffen und zu Gewaltaktionen gegen ihn aufgerufen.

 

Diese Ereignisse haben zu einer lebensgefährlichen Situation für die Mitglieder und Familienangehörigen von "Mémoire Collective" geführt, vor allem vor dem Hintergrund, dass die marokkansiche Regierung den Mitgliedern von "Mémoire Collective" keinerlei Schutz gewährt und sich auch nicht öffentlich zum Assoziierungsrecht und zum Recht auf freie Meinungsäußerung bekannt hat.

 

SOLIDARITÄTSAUFRUF

Wir bitten Sie deshalb die SOLIDARITÄTSKAMPAGNE MIT DER ORGANISATION "MÉMOIRE COLLECTIF" zu unterstützen.
 

  • Bitte unterstützen Sie die untenstehende Erklärung mit einer Mail an die unter der Erklärung stehende Mail-Adresse.

  • Bitte senden Sie Solidarisierungsfaxe und e-Mails mit der Aufforderung des Schutzes der Mitglieder von "Mémoire Collectiv" an den Botschafter Marokkos Ihres Landes, an das Innenministerium Marokkos und an das königliche Cabinet Royal.

Kampagnenaufruf Deutsch

Kampagnenaufruf Englisch

Kampagnenaufruf Spanisch