Berlin: Vortragsdiskussion “BDS – Antisemitismusforschung” mit Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Volker Beck und IIBSA Co-Director Kim Robin Stoller

27. Mai 2018

Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, diskutierte mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Volker Beck und IIBSA Co-Director Kim Robin Stoller über “BDS – Antisemitismusforschung” beim 70 Jahre Israel Festival der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft. Die Veranstaltung wurde von Sebastian Mohr (IIBSA) moderiert.

Berlin/Potsdam: Konferenz – AfD & FPÖ: ein Vergleich. Antisemitismus – Nationalismus – Geschlechterbilder

Montag, 18. Juli 2016 / 14.45 Uhr – 21.00 Uhr

Veranstaltungsort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Konferenzraum, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

ProgrammKonferenzMMZ_korrigiertVeranstaltet vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ, Potsdam) & dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW, Wien)
in Kooperation mit: International Institute for Education and Research on Antisemitism (IIBSA, Berlin)
Gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung & der Moses Mendelssohn Stiftung
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Berlin: Internationale Konferenz “Vor, während und nach dem ‘Gaza-Krieg’. Aktueller Antisemitismus und Holocaustwahrnehmungen im arabischen Raum, der Türkei, in Marokko und unter ‘Muslim_innen’ in Europa”

Datum: Dienstag, 16. Dezember 2014, 15.30-22.30 Uhrconference

download Programm

Die Konferenz thematisierte Antisemitismus und Holocaustwahrnehmungen in verschiedenen „muslimischen“ und national-staatlichen Kontexten und diskutierte mögliche beidseitige „Diskurstransfers“ zwischen Europa und den arabischen Ländern, der Türkei und Marokko. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Genese und aktuellen Formen seit dem „arabischen Frühling“, Erdoğan in der Türkei, mit besonderem Fokus auf die Zeit des letzten „Gaza-Kriegs“. Die Konferenz verdeutlichte die sich verschärfende Brisanz und Aktualität der Problematik und die jeweils unterschiedliche, aber weite Verbreitung von Antisemitismus, Holocaust-Verharmlosung bzw. –Leugnung in arabisch-sprachigen Ländern, Marokko, der Türkei sowie unter “Muslim_innen” in Europa. Zudem ging die Veranstaltung auf verschiedene Akteur_innen ein, die sich gegen Antisemitismus in ihren jeweiligen Ländern einsetzen. Die Schwierigkeiten, auf die solche Initiativen stoßen, verdeutlichten neue Problemlagen, die meist in einer europäischen Betrachtungsweise vernachlässigt werden.

Während der Konferenz wurde auch das Buch “Umstrittene Vergangenheit. Ansichten zum Holocaust unter Muslimen im internationalen Vergleich” (Hgs. Jikeli, Stoller, Allouche-Benayoun) vorgestellt.[:] Weiterlesen

Symposium Berlin: Gebildeter Antisemitismus – eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft

20. Juni 2014, Technische Universität Berlintu-schwarz-friesel

Kim Robin Stoller (IIBSA) diskutiert zusammen mit Volker Beck (Menschenrechtspolitischer Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Ahmed Mansour, Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages), Levi Salomon (JFDA), Jana Wüstenhagen (Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung) auf dem Abschlusspanel des Symposiums „Gebildeter Antisemitismus – eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft“.

Download: Flyer Symposium 2014

 

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Berlin Vortrag: Grenzen der Wissenschaft

15. Mai 2013, 16-18 Uhr
Podiumsdiskussion anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz, Humboldt Universität Berlin, Ort: Lichthof im Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10117 Berlin.

Das allgemeine Staunen darüber, dass der barbarische Akt der Bücherverbrennung gerade an der ältesten Universität Berlins und von ihren Studierenden begangen wurde, ist Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses des akademischen Betriebs: Mit der Immatrikulation vermutet man sich auf der richtigen Seite und versteht wissenschaftliches Arbeiten als kritisch und engagiert. Antisemitismus etwa, der auch im 21. Jahrhundert weiterhin existiert, scheint den meisten als ein Phänomen, das nur außerhalb der Universität zu finden ist.
In einer Podiumsdiskussion soll daher der Frage nachgegangen werden, inwieweit Wissenschaft an einer Analyse des Antisemitismus scheitern muss, wo aber auch ihre Möglichkeiten liegen könnten. Die Veranstaltung will versuchen, zwischen Bildungsarbeit, Antisemitismusforschung und Reflektion der Rolle der Wissenschaft zu vermitteln.

Diskutieren werden: Detlev Claussen, Günther Jikeli, VertreterIn der Gedenkstätte ‘Haus der Wannsee-Konferenz’ (angefragt)[:] Weiterlesen

Berlin Conference: Confronting Antisemitism and Promoting Holocaust Education in Morocco

10 April – 12 April 2012

organized by

International Institute for Education and Research on Antisemitism (IIBSA) [Germany]

United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) [US]

in cooperation with

Organisation Dialogus [Morocco]

Mémoire Collective [Morocco]

Kreuzberger Inititiative to combat Antisemitism (KIGA) [Germany]

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Berlin: Contemporary Antisemitism and the Acquiescence of the West

Mittwoch, 6. Juli 2011, 19.30 Uhr
Amadeu Antonio Stiftung Linienstr. 139, 10115 Berlin, (U6 – Oranienburger Tor)

Charles Asher Small, Ph.D., Executive Director, Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), Yale University, New Haven, USA

Dr. Small will speak about contemporary antisemitism. He will focus on the rise of radical Islamism as a social movement, and how this social movement is using genocidal antisemitism as a strategic weapon not only against Israel and Jews, but also the “West”. Dr. Small will also discuss the response of the “West” to this form of global antisemitism, with a focus on the “academic world”.

organized by the
International Institute for Education and Research on Antisemitism (IIBSA)

in cooperation with
Scholars for Peace in the Middle East (SPME-Germany)

Berlin: International Symposium „Perceptions of the Holocaust and Contemporary Antisemitism

Program_Sympossium_Perceptions_of_the_Holocaust_and_Contemporary_Antisemitism (PDF)

3- 5 June, 2011 in Berlin
Location: Amadeu Antonio Stiftung, Linienstr. 139, 10115 Berlin (U6-Oranienburger Tor)

Many countries have implemented annual Holocaust commemoration events and educational programs on the Holocaust. However, antisemitism is on the rise and in fact often voiced with references to the Holocaust. Jews are accused of exploiting ‘the Holocaust’ while perpetrating a Holocaust-like genocide against the Pal-estinians and Jews and Israelis are inappropriately compared to Nazis. Previous research suggests that such tropes are common in Europe and that many Euro-peans believe that Jews try to take advantage of their status as victims during the Nazi era. However, no cross-country research has been done to estimate similarities and differences of this problem.
This international symposium explores the relation between specific perceptions of the Holocaust and antisemitism, and presents and discusses upcoming re-search projects on this topic. Several country specific case studies will be pre-sented and discussed in a cross-country perspective: How are Jews and the Holocaust perceived in different countries? What are the notions of the Holocaust and Jews which allow individuals or groups to voice antisemitic resentments with references to the Holocaust? Who is perceived to have perpetrated the Holocaust? How do the relations between antisemitism and the perception of the Holocaust in public and private discourses and at Holocaust commemoration events differ in the countries that were studied?

Berlin: Seminar. Iran, Hamas, Hezbollah. Islamist Antisemitism and the Reactions of the West

Dienstag, 04. Januar 2011 von 11.00-15.00 Uhr

2011-01-04_Iran_Hamas_Hezbollah (PDF)

Wahied Wahdat-Hagh, Senior Fellow European Foundation for Democracy
“A Genealogy of Islamist Antisemitism: From the godfathers of Iranian Islamism to Hezbollah and Hamas”

Charles A. Small, Director Yale Initiative for the Study of Contemporary Antisemitism, Yale University
“The Role of Contemporary Antisemitism in Undermining Human Rights: The Iranian Regime and the Acquiescence of the West”

Berlin: Methodenworkshop “Gruppendiskussionen in der Antisemitismus- und Erinnerungsforschung

Sonntag, den 20. Juni 2010 von 13.00-18.30 Uhr in Berlin

In unserem Methodenworkshop wollen wir, ausgehend von drei aktuellen Studien, Vorgehensweise, Vorzüge und Probleme der Methode Gruppendiskussion in der Antisemitismus- und Erinnerungsforschung diskutieren.
Ausgehend von den jeweiligen forschungsleitenden Fragen sollen dabei in einem ersten Schritt die konkreten Umsetzungen, d.h. die Auswahl und Zusammensetzungen der Gruppen, die Initiation der Gruppendiskussion und die Moderation der Gruppen vorgestellt werden. In einem zweiten Schritt wird die Form der Aufbereitung des Materials, der Auswertungsprozess, die Methode, auftretende Probleme und die Ergebnisproduktion erläutert und diskutiert.
Lars Breuer promoviert zum Verhältnis öffentlicher und privater Erinnerung. Mit Hilfe von Gruppendiskussionen untersucht er die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und Zwangsmigrationen in Deutschland und Polen.
Barbara Schäuble promovierte zum Thema antisemismusbezogene Orientierungsrahmen und Deutungsmuster unter Jugendlichen. In ihrer wissenssoziologischen Studie führte sie  Gruppeninterviews in Schulen und Jugendzentren durch.
Alejandro Baer führte jüngst eine qualitative Studie zu Antisemitismus in Spanien durch. Ausgehend von sechs Fokusgruppeninterviews entlang der Kategorien sozialer Klasse, Religiosität und ideologischer Orientierung wurde die Struktur, Typologie und Artikulation des antisemitischen Diskurses in Spanien untersucht.

Programm
13:00-13:15 Ankommen
13:15-13:30 Erläuterung des Ablaufs, kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmenden
13:30-14:30 Lars Breuer
14:40-15:40 Barbara Schäuble
15:40-16:15 Pause
16:15-17:15 Alejandro Baer
17:25-18.30 Zusammenfassende Diskussion

Berlin: Zum Verhältnis von Antiamerikanismus und Antisemitismus

IIBSA Diskussionssalon am Donnerstag, 22. April 2010 von 18-21 Uhr

VA_Antisemitismus_und_Antiamerikanismus_22.04.2010 (PDF)

Die Verknüpfungspunkte zwischen Antiamerikanismus und Antisemitismus sind zahlreich. VerschwörungstheoretikerInnen behaupten, “jüdische StrippenzieherInnen” würden die USA in immer neue Kriege treiben. Die aktuelle Wirtschaftskrise schieben viele Deutsche dem amerikanischen “Heuschrecken-Kapitalismus” in die Schuhe – wie die Krise der Zwanzigerjahre den “jüdischen Geldsäcken”. Und die Kritik am “Einheitsbrei” aus Hollywood erinnert in vielerlei Hinsicht an die Agitation gegen “jüdische Unkultur”. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wollen wir ausgehend von einem Beitrag in unserem Diskussionssalon das Verhältnis von Anti-Amerikanismus und Antisemitismus diskutieren.
Tobias Jaecker untersucht in seinem Beitrag das Verhältnis von Antiamerikanismus und Antisemitismus anhand aktueller und historischer Quellen aus Deutschland. Auf der diskursanalytischen Ebene zeigt sich dabei, dass beide Ressentiments auf ähnlichen Stereotypen basieren. Historisch richten sie sich jedoch gegen sehr unterschiedliche Gruppen. Daher plädiert er für einen ideologiekritischen Zugang, bei dem die gesellschaftliche Funktion des Antiamerikanismus und Antisemitismus im Mittelpunkt steht.

Tobias Jaecker, Berlin: Zum Verhältnis von Antisemitismus und Anti-Amerikanismus

Berlin: Zum Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus – Diskussionssalon

Samstag, den 5. Dezember 2009 von 14-18 Uhr

Diskussionen um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Antisemitismus und Rassismus führen auch im akademischen Diskurs oftmals zu polarisierenden Debatten. Aktuell lassen sich die politischen Implikationen einer fehlenden analytischen Bestimmung dieser Phänomene auch an den Debatten um „Islamophobie“ bzw. anti-muslimischen Rassismus feststellen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Auseinandersetzung wollen wir ausgehend von zwei Beiträgen in unserem Diskussionssalon das Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus diskutieren.
Claudia Globisch wird in ihrem Beitrag anhand einiger Zeitschriftentexte aus dem linken und rechten politischen Spektrum mögliche Unterscheidungsmerkmale zwischen Antisemitismus und Rassismus sowie ihr Verhältnis zueinander zur Diskussion stellen. Das jeweils Spezifische von Antisemitismus und Rassismus wird sie unter anderem anhand gegenwärtiger Interpretationsmodelle der ‚Krise’ verdeutlichen.
Markus End wird in seinem Beitrag Antiziganismus und Antisemitismus vergleichen. Vor dem Hintergrund, dass einige Ressentimentelemente des Antiziganismus sowohl im Antisemitismus als auch im Rassismus anzutreffen sind, plädiert er für eine Verschiebung des analytischen Blicks weg von den betroffenen Personengruppen hin zur Bestimmung der gesellschaftlichen Ursachen der jeweiligen Ressentimentelemente.

Claudia Globisch, Leipzig: Zur Unterscheidung von Antisemitismus und Rassismus
Markus End, Berlin: Antiziganismus und Antisemitismus im Vergleich

Berlin: Kapitalismus, ‘Krise’ und Antisemitismus – Diskussionssalon

Sonntag, 27. September 2009 von 14-18 Uhr

Zeiten ökonomischer und politischer Krisen und gesellschaftlicher Veränderungsprozesse gehen meist mit einem (starken) Anstieg antisemitischer Deutungsweisen dieser Prozesse einher. Vor diesem Hintergrund wollen wir in unserem Diskussionssalon im informellen Rahmen die Relevanz der aktuellen ‚Krise’ und ihre Auswirkungen auf Antisemitismus diskutieren.
Drei Beiträge stellen mögliche theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse vor, die Grundlage für unsere gemeinsame Diskussion bieten können.
Ein erster Beitrag wird der Frage nach dem Zusammenhang von Antisemitismus und der Wahrnehmung gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse in kapitalistischen Gesellschaften nachgehen. Neben theoretischen Überlegungen zu diesem Komplex werden vorläufige Teilergebnisse einer kleinen qualitativen Studie (basierend auf qualitativen Interviews in den Jahren 2006 und 2007) vorgestellt.
Der zweite Beitrag beschäftigt sich auf Grundlage empirischer Daten mit dem Zusammenhang von Antisemitismus und der ökonomischen Krise in den verschiedenen Teilen des politischen Spektrums in Deutschland. Hierzu werden die entsprechenden Veränderungen in der Argumentation der Akteure im Angesicht der Krise untersucht.
Im dritten Beitrag werden (antisemitische) Deutungsweisen und Reaktionsmuster auf kapitalistische Krisenerscheinungen in Teilen der zeitgenössischen Linken mit jenen der KPD in der Weimarer Republik verglichen um Kontinuitäten und Brüche im historischen Verlauf aufzudecken.

Robin Stoller, Berlin: Antisemitismus und die Wahrnehmung gesellschaftlicher Strukturen und Prozesse
Claudia Globisch, Leipzig: Krise und (‚struktureller’) Antisemitismus im öffentlichen Diskurs
Olaf Kistenmacher, Hamburg: Krise und Reaktionsweisen in der Linken gestern und heute

Berlin: Konferenz: Iran, Hamas und Hisbollah: Antisemitismus und Holocaust-Leugnung

Donnerstag, 26. März 2009 in Berlin

Programm Konferenz Iran, Hamas, Hisbollah am 26. März 2009 (PDF)

Veranstalter:
Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin)
Yale Initiative for the Study of  Anti-Semitism (Universität Yale, USA),

In Zusammenarbeit mit dem
Center for Iranian Studies, Universität Tel Aviv (Israel)

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und den Legacy Heritage Fund.

Programm:

17.00 Uhr – 17.15 Uhr
Begrüßung
Robin Stoller, Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (Berlin).
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism der Yale University (USA).

17.15 Uhr – 18.15 Uhr
Antisemitism made in Iran: The German response
Dr. Charles Small, Director of  the Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of  Anti-Semitism. (Englisch)
Germany and Iran: A special relationship
Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist. (Englisch)

18.30 Uhr – 19.30 Uhr
Die Ideologie der Hisbollah und ihre Strukturen in Europa
Alexander Ritzmann, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)
Iran-Hamas-connection: Irans Palästina-Strategie
Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Senior Research Fellow bei der European Foundation for Democracy (Deutsch)

19.45 Uhr – 20.30 Uhr
The Islamic Revolution after 30 Years: Domestic Challenges and Regional Implications
Prof. David Menashri, Leiter des Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)

20.30 Uhr – 21.15 Uhr
Iran and Holocaust Denial: Anti-Semitism and anti-Zionism
Dr. Meir Litvak, Senior Research Fellow am Center for Iranian Studies, Tel Aviv University, Israel (Englisch)

Berlin: Symposium Antisemitimus und andere Formen von Ressentiments wie Feindschaft gegen Muslime

04. Januar 2009 in Berlin

Sympossium zu Ansätzen einer konzeptionellen Fassung von Antisemitismus und Unterschiede zu anderen Formen von Ressentiments wie die Feindschaft gegenüber Muslimen

Günther Jikeli: Besprechung von Langmuirs Aufsatz “Toward a Definition of

Antisemitism”

Andreas Hechler: Topographie der Voids — Effekte des (deutschen) Antisemitismus

Florian Eisheuer: Zur Anwendung der “Figur des Dritten” in der Forschung

Udo Wolter: Zum Islamophobie-Diskurs

Robin Stoller: Reflexionen über die Differenzen von Antisemitismus und Feindschaft

gegen Muslime und Probleme der Auseinandersetzung

Berlin: “Antisemitismus in Venezuela unter Chávez”. Vortrag und Gespräch mit Sammy Eppel aus Venezuela

Samstag 2.2.2008, 13.00-15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Max und Moritz, Oranienstr. 162, Berlin-Kreuzberg
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Für viele Linke – nicht nur aus Lateinamerika – stellt die Person Hugo Chávez mit seinem Staatsapparat eine Hoffnungsfigur in Lateinamerika dar. Seine antiamerikanische und antisemitische Ressentiment-Politik verbindet ihn dabei nicht nur ideologisch mit einigen Linken, sondern auch mit Jihadisten, wie den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad oder Hizbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah. Sein auf äußere Feindbilder projizierender Staatsapparat mit einer stark nationalistischen Ideologie macht dabei in immer stärkerer Weise gegen Venezuela agierende “zionistischen Machenschaften” aus.
Das Internationale Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung lädt kurzfristig zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch mit dem Venezuelanischen Kolumnisten, politischen Analysten und Kritiker des Antisemitismus Sammy Eppel aus Caracas ein. Sammy Eppel wird über die Popularisierung des Antisemitismus unter Chávez und die Funktionsweise und Ressentimentpolitik des venezuelanischen erweiterten Staates berichten. Sammy Eppel ist auch Korrespondent der World Press Review und arbeitet für El Universal de Caracas.