Stellenausschreibung: Leiter:in für Projekt zu israelbezogenem Antisemitismus und Journalismus sowie Öffentlichkeitsarbeit

(Bewerbungsfrist bis 10. Juni 2022)

Das Internationale Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung (IIBSA) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Leiter:in für das Projekt “Kommunikation und Analyse – Israelbezogener Antisemitismus – Formen des aktuellen Antisemitismus“ sowie Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit des Instituts.
Die Stelle hat einen Umfang von 25—30 Wochenstunden und wird bei vorliegender Qualifikation und Eignung bis maximal TVöD Bund E12 – Stufe 2 vergütet. Der Projektanteil der Stelle (20-25 Stunden/ Woche) ist bis zum 30.04.2023 oder 30.7.2022 befristet. Eine anschließende Verlängerung des Arbeitsverhältnisses wird angestrebt. Arbeitsort ist meist Berlin.

Über das Forschungsinstitut
Das Forschungsinstitut IIBSA forscht und berät zu aktuellem Antisemitismus, Islamismus und Rechtsextremismus mit internationaler Perspektive, fördert den wissenschaftlichen und praxisorientierten Austausch, und entwickelt Konzepte, Programme und Lösungsansätze zur Überwindung aktueller Problemstellungen.

Über die Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Ansprache von Medienvertreter:innen und Stakeholdern sowie die Erstellung von Pressematerialien, Texten und Broschüren zu aktuellen Phänomenen und Akteur:innen des Antisemitismus. Zudem wird die Arbeit der Social-Media-Abteilung unterstützt.

Über die Projektarbeit
Das Projekt bildet angehende und praktizierende Journalist:innen und in der Meinungsbildung tätige Personen über aktuelle Formen, Symboliken, Diskurse, Akteur:innen und Symptome des israelbezogenen Antisemitismus fort und sensibilisiert über mögliche Herausforderungen in der Berichterstattung. Zudem werden zielgruppenspezifische Materialien zu aktuellen Formen und Akteur:innen des Antisemitismus erstellt.

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Öffentlichkeitsarbeit und Abfassung von Pressematerialien, Texten und Broschüren
  • Entwicklung eines Workshop-Konzepts für angehende und praktizierende Journalist:innen
  • Durchführung von Workshops, insbesondere für angehende und praktizierende Journalist:innen im Bundesgebiet
  • Erstellung und Veröffentlichung zielgruppenspezifischer Broschüren zu aktuellen Formen und Akteur:innen des Antisemitismus (insbesondere israelbezogener Antisemitismus)
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Gesamtstrategie des Instituts


Anforderungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium eines sozialwissenschaftlichen oder journalistischen Studiengangs oder nahestehenden Fachbereichs bzw. einschlägige Erfahrung im publizistischen oder sozialwissenschaftlichen Berufsfeld
  • Berufserfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit oder im Journalismus
  • Kenntnisse antisemitischer Ideologeme und Akteur:innen und thematischer Schwerpunkte des Instituts
  • Erfahrungen in der Projektarbeit (Projektmanagement und Finanzen) und der selbstständigen Durchführung von Projekten
  • Fähigkeit zur schnellen Erarbeitung neuer Themengebiete (inklusive Recherche)
  • Fähigkeit zur schnellen Erstellung von Hintergrundmaterialien und Texten
  • Eigeninitiative und Interesse an effizienten Arbeitsabläufen
  • Vertraulichkeit und Datenschutz-Sensibilität
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Schrift und Wort
  • Gute Englischkenntnisse in Schrift und Wort


Wünschenwert, aber nicht notwendig

  • Erfahrungen in der Antragsstellung und Berichtslegung sowie Verwaltung von Projektmitteln (insbesondere Bundesmitteln)
  • Kenntnisse von Diskursen in der MENA-Region
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Schrift und Wort
  • Gute Türkisch- oder Arabischkenntnisse in Schrift und Wort
  • Erfahrung in der Projektleitung
  • Layout- oder Programmierkenntnisse
  • Erfahrung bei der Abfassung wissenschaftlicher Publikationen


Bewerbungsunterlagen
Bei Eignung und Interesse bitten wir um eine aussagekräftige Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Referenzen, gerne auch Textproben) sofort, bis einschließlich 10.06.2022 an die folgende E-Mail-Adresse: bewerbung@iibsa.org.Bewerbungen von FLTI* und Personen mit nicht-herkunftsdeutschen Bezügen möchten wir explizit ermutigen.

Datenschutz
Mit der Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen geben Sie uns die Einwilligung, die von Ihnen übersendeten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens und ggf. zur Kontaktaufnahme mit Ihnen zu verarbeiten. Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht an uns widerrufen, uns zur Berichtigung oder Löschung Ihrer personenbezogenen Daten oder zur Auskunft über deren Verarbeitung auffordern. Spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden die von Ihnen übersendeten, personenbezogenen Daten gelöscht, sofern sie nicht für den Abschluss eines Arbeitsvertrags benötigt werden.

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