Regionaltreffen in NRW: Austausch und Vernetzung zur Antisemitismusprävention und -bekämpfung

Das IIBSA – Internationales Institut für Bildung, Sozial- und Antisemitismusforschung – hat im Rahmen seines Projekts „Bundesweiter Transfer: Regionaltreffen zur Antisemitismusprävention und -Bekämpfung” ein Regionaltreffen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Aktive gegen Antisemitismus an Hochschulen, Melde- und Beratungsstellen, jüdische und nicht-jüdische Organisationen sowie Expert:innen im Bereich der Analyse und Bekämpfung von Antisemitismus kamen zusammen, um regionale Dynamiken zu analysieren und Herausforderungen zu benennen und praxisnahe Strategien weiterzuentwickeln. 

Antisemitische Vorfälle und Dynamiken haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschärft – mit regional sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Gleichzeitig fehlt es bislang weitgehend an strukturierten Austauschformaten, die den Wissenstransfer zwischen regionaler und Bundesebene unter Einbezug internationaler Entwicklungen ermöglichen. Das Projekt des IIBSA setzt hier an.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Sammlung und Diskussion zentraler regionaler Problemfelder, die Einordnung bundesweiter und internationaler Entwicklungen sowie der Austausch über Strategien, Best Practices und gescheiterte Ansätze. 

Das Regionaltreffen in NRW ist Teil bundesweiter Aktivitäten des IIBSA, die in verschiedenen Bundesländern stattfinden und regionale Vernetzung, Wissenstransfer und Analyse sowie die Stärkung antisemitismuskritischer Arbeit zum Ziel haben.

Unser Dank gilt allen Teilnehmenden und Beitragenden sowie SABRA NRW und RIAS NRW für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung sowie ihre inhaltlichen Beiträge. Gemeinsam stärken wir regionale Netzwerke in der Antisemitismusprävention und -bekämpfung. 

Das Projekt „Bundesweiter Transfer: Regionaltreffen zur Antisemitismusprävention und -Bekämpfung” wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.

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